Ein kleiner Serientipp: “How to get away with murder” und “Shameless”

Hallo zusammen,

seit einigen Tagen interessiere ich mich für zwei neue Serien, die im Moment sogar im deutschen Free-Tv laufen, nämlich “How to get away with murder” (VOX) und “Shameless” (Kabel 1). Meiner Meinung nach sind beide Serien, auch wenn ich z.B. bei “How to get away with murder” bis jetzt erst die ersten zwei Folgen sehen konnte, es zumindest wert, ausprobiert zu werden.

Da ich selbst noch nicht genau weiß, in welche Richtung beide Serien letztlich laufen werden (“Shameless” ist bereits bei der zweiten Staffel angekommen und ich habe noch nicht die gesamte 1. Staffel gesehen), möchte ich es sehr kurz und knapp machen.

1. “How to get away with murder”

Der Haupt-Plot der Serie handelt von jungen und ehrgeizigen Jura-Studenten, die mit aller Macht versuchen, sich nicht nur für die offenstehenden Job-Plätze in einer renommierten Kanzlei zu qualifizieren, sondern vielmehr auch die Lieblinge der Professorin zu werden. Die Professorin stellt dabei eigentlich mit die wichtigste Person dar, welche hier absichtlich oder unabsichtlich bestimmte Entwicklungen vorantreibt.

Die Professorin sieht sich selbst als sehr gut in ihrem Job an und versteht dabei auch das oberste Gebot in ihrer Arbeit darin, nicht nur theoretisch, sondern vor allem praktisch bestimmte Mordfälle anzugehen. Hierbei geht es eben auch um die Strafverteidigung von Mördern, wie man später dann herausfindet. Um jetzt zu diesen “Auserwählten” gehören zu können, schlagen die Studenten dabei sogar Wege ein, die sie schon sehr schnell selbst zu wichtigen Puzzle-Teilen in einem Mordfall werden lassen.

Achtung: Der Trailer verrät, meiner Meinung nach, schon viel zu viele Details, also wenn nur etwas Überfliegen und nicht direkt dem eigentlichen Plot folgen, denn es soll ja spannend bleiben.

2. “Shameless”

Dem Gegenüber steht nun die Serie Shameless. Wie der Titel, vergleichbar mit “How to get away with murder” schon vermuten lässt, ist hier der Name bereits Programm. Die deutsche Übersetzung für “shameless” ist u.a. “unverschämt, frech oder schamlos”. Meiner Meinung nach trifft es schamlos jedoch am aller Besten.

Letztlich handelt die Serie von einer Familie, die auf den ersten Blick sehr zerrüttet erscheint und auch am Rande der amerikansichen Gesellschaft. Man könnte vielleicht in diesem Zusammenhang von Unterschicht sprechen.

Dies trifft allerdings besonders auf den schon etwas älteren Vater zu, denn dieser ist eigentlich die Person, die selbst im Vergleich zu seiner 21-jährigen Tochter oder seinen jüngeren Kindern eher nicht als Vorbildfunktion auftritt, ganz im Gegenteil. Die Serie ist an einigen Stellen, vor allem in der Ausdrucksweise und auch der Darstellung, äußerst direkt und verkörpert diesen kleinen Mikrokosmos eines bestimmten Großstadt-Viertels umso besser.

Auch wenn gerade die amerikanischen Zuschauer schnell aufschreien, dies sieht man auch schnell an den Youtube-Kommentaren, weil selbst das Thema Homo-Sexualität (dies ist bei “How to get away with murder” ähnlich) aufkommt, so wäre es nicht nur äußerst schade, sondern schon fast dumm, sich des eigentlichen darüberliegenden Zusammenhangs zu verwähren.

Fazit:

Beide Serien sind in ihrem eigenen Kontext nicht nur teilweise sehr direkt und schon fast hart, sondern auch, und dies sehe ich bereits bei der Pilotfolge bei “How to get away with murder”, extrem gut in der Schilderung der eigentlichen Protagonisten. Wer sich also vielleicht einmal eine neue und andere Serie zu Gemüte führen möchte, ist meiner Meinung nach bei beiden Serien genau richtig. Selbst im jungen Stadium haben sie einigen anderen US-Serien bereits Einiges voraus.

MfG Tobi

Quelle (Bild; frei zugänglich): Pixabay

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