Ares, Demeter und Isis – Die neuen Racker seit dem Tod von “Ares 2.0”

Hallo zusammen,

seit dem letzten Montag, spät am Abend, als viele Stunden Arbeit bereits vergangen waren, sind Ares, Demter und Isis, diese Namen als eine schöne Erinnerung an die alten Leopardgeckos, nun also in ihrem neuen Zuhause daheim.

Vor diesem Moment war jedoch so einiges passiert, zu weiten Strecken eher trauriger Natur. Über diese Momente und Gedanken möchte ich im Folgenden schreiben.

Die Besonderheiten des “Ares 2.0”

Als am 31. Mai 2014 “Ares 2.0” starb, dies weiß ich noch nur zu gut, da dies eigentlich ein Tag der Freude, Wildstar-Release, werden sollte, war ich komplett am Boden. Es gibt diese Momente, die man so geplant hatte, teilweise schon mit absoluter Sehnsucht, die sich jedoch dann ganz anders entwickeln. So wusste ich, dass es diesem Tier nicht gut gehen würde, nur dass es dann so schnell verlaufen würde, war der absolute Schock.

So wurde ein kleiner Blick ins Terrarium, um mal abzuchecken, wie es ihm so geht, zur reinsten Trauer. Dieses Tier war nicht nur tot, sondern es sah auch genauso aus. Noch heute will ich diese Bilder einfach nur vergessen. Viel lieber denke ich an das Bild zurück, das für eine längere Zeit das eigentlich Logo für all meinen Content gewesen ist.

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Man will sich nicht eingestehen, dass dieses Tier nun wirklich tot ist. Ich war auf jeden Fall komplett fertig. Sicherlich gibt es jetzt die ein oder andere Person, die eine solche Reaktion meinerseits als schon fast lächerlich abstempeln würde. Wie oft hört man so Sätze wie “das ist doch nur ein kleines Tier, mach dir nichts draus”. Ganz ehrlich bei solchen Worten könnte ich meine meist pazifistische Grundhaltung nur allzu gerne über den Haufen werfen.

Jede Person, die auch nur im Entferntesten eine Beziehung zu dem eigenen Haustier aufbauen konnte, ganz egal, ob Fisch oder Echse oder Hund oder Katze oder von mir aus auch Ratte, wird solch so in den Raum geworfene Aussagen immer als eine hässliche Fratze unserer Gesellschaft abstempeln. Ich werde solche Menschen einfach nie verstehen und es nie gutheißen, wie sehr man anderen Menschen irgendetwas, was einem selbst viel bedeutet, absichtlich kleinreden kann.

Für mich waren die Tage nach dem 31. Mai 2014 echt nicht einfach. Zwar hatte ich, wie man dem ersten Blog Post entnehmen kann, über die Jahre einige Leopardgeckos, nur war der zweite Ares, auch hier der Name als ein Gedenken an den guten alten Ares zuvor, etwas ganz Besonderes. Ich weiß, dafür muss man auch kein Fachmann sein, dass Echsen zu einem Großteil einzig und allein instinktiv handeln. Nur wollte ich mir dies bei diesem Ares einfach nie eingestehen.

Es gab zu viele Momente, davon habe ich auch immer mal wieder Anderen erzählt, in denen Ares vielmehr als ein Hund erschien. Alleine diese Szene in der er zur Scheibe kommt und dann versucht die Scheibe mit seinen winzigen Krallen aufzuziehen. Was sich an sich als nicht wirklich lustig anhört, war in der damaligen Situation besser als jede Comedy. Man war das teilweise zum Schreien, ohne Witz.

Es gab jedoch auch Momente, in denen er mir einfach nur leid tat. So sind die anderen Leopardgeckos teilweise nicht sehr zimperlich mit ihm gewesen. Es gab sogar mal diesen Tag, an dem ich ihn extra in ein, eigentlich für Heimchen angedacht, anderes Gefäß packen musste. Er musste einfach einmal zur Ruhe kommen und dies war auch damals für alle Beteiligten genau das Richtige.

Man merkt also, dass ich noch heute all diese, teilweise eher sekundären, Ereignisse noch lange nicht vergessen habe. Um es für die Zwergbartagamen ein wenig einfacher zu gestalten, dient eben genau diese neue Rubrik.

Ares, Demeter und Isis – Nun also Zwergbartgamamen

Seit dem Tod von Ares, an den ich immer mal wieder denken muss, wenn ich selbst mein Twitter-Profil öffne, schließlich gibt es ja nun ein neues Logo für calsportal.eu, war bei mir die Begeisterung für Terraristik wie verflogen. Ich bin noch nie ein Mensch gewesen, der vom einen auf den anderen Moment einfach einmal den Schalter umlegen kann.

So gab es zwar noch ein Tier, nämlich die Gaia, nur, und da bin ich auch sehr selbstkritisch, war mir diese irgendwie nicht mehr so wichtig. So gab es teilweise einfach kein Licht und außer der normalen Fütterung war es das auch schon. Im Negativen wurde dies auch noch durch ihre Art gekrönt. So konnte man ungefähr alle fünf Tage damit rechnen, immer zur Fütterungszeit, dass sie dann doch einmal wieder vorbeischauen würde.

Nur ist so etwas eben nicht mal im Ansatz mit den früheren Erfahrungen vergleichbar gewesen und hat mir immer mehr das Interesse geraubt. So dauerte es ungefähr etwas mehr als ein Jahr bis ich auf die Idee kam, falls man ein neues Zuhause für Gaia finden würde, einen neuen Anfang zu wagen. Zu dem Zeitpunkt war mir jedoch nur äußerst klar, dass Leopardgeckos dieses Mal eben nicht Einzug halten würden.

Da jedoch nicht nur Ares, sondern auch die andere Geckos scheinbar an irgendeiner Krankheit, schließlich waren es immer dieselben Symptome, hingerafft waren, war ich mir eben nicht sicher, ob dieses Tier nicht letztlich einen ähnlich traurigen Weg einschlagen würde. Dem war Gott sei Dank jedoch eben nicht so.

Als ich nun ein neues Zuhause für Gaia gefunden hatte, und nun absolut sicher war, dass es dem Tier richtig gut gehen und sie sogar auch noch Begleitung haben würde, war für mich absolut klar, dass ich, auch wenn es ein ziemlich hohen finanziellen Aufwand bedeutet, einen Neuanfang ausprobieren würde. Damit versteht sich ein komplett neues Terrarium, nun Glasterrarium und kein Holzterrarium mehr, neue Utensilien und vieles mehr. So wollte und will ich auch weiterhin einfach nicht das Risiko eingehen, dass irgendetwas von früher den neuen Bewohnern zusetzen könnte.

Ich glaube persönlich, dass dies genau der richtige Schritt ist. So geht es den neuen Tieren richtig gut, zu den Einzelheiten gleich noch mehr, und das Terrarium an sich, auch was die Aufmachung anbelangt, gefällt mir einfach richtig klasse.

Ares

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Ares ist im Vergleich zu den anderen beiden Zwergbartagamen fast 1,5 Mal so groß. Dies ändert jedoch ziemlich wenig. Er selbst ist jetzt schon extrem zutraulich. So konnte ich ihn bereits mit Salat füttern und auch der ein oder anderen Möhrenscheibe war er nicht abgeneigt.

Für den Anfang bin ich auf jeden Fall sehr angetan. Ein sehr schönes Tier, das extrem aktiv ist und auch überhaupt keine Angst oder Aggressivität ausstrahlt. Sein scheinbarer Lieblingsplatz sind die beiden Schiefersteinplatten direkt unter der großen 125 Watt-Birne. Wenn er auf diesen liegt, sieht er aus wie eine platte Flunder.

Auch wenn alle drei Tiere noch sehr jung sind, explizit von mir so erwünscht, sieht es stark danach aus, als wäre Ares tatsächlich ein Männchen.

Demeter

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Bei dem zweiten Tier, auch von der Größe her, sieht es stark danach aus, als wäre dies ein Weibchen. An sich ist Demeter auch gar nicht scheu und rast zur Fütterungszeit mit einem Affenzahn durch das Terrarium. Auch wenn das Terrarium mit einer Größe von 1, 20 Meter bei Weitem nicht klein ist, so fühlt man sich hier teilweise wie bei der Formel 1. Wenn Heimchen am Start sind und sie richtig Hunger verspürt, dann gibt es kein Halten mehr. Selbiges gilt auch für Ares.

Oft liegen Isis und Demeter auch schön zusammen auf der Wurzel. Generell fällt schon sehr früh auf, wie gut sich alle verstehen. So gibt es bis jetzt nicht eine Auseinandersetzung. Vielleicht liegt das auch an der Tatsache, dass sie aus einem Wurf stammen.

Isis

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Last but not least, es gibt auch noch die Isis. Dieses Tier ist noch weitaus kleiner als Demeter. Zu Beginn hat es nicht so wirklich auf Heimchen reagiert und ich hatte schon ein wenig Angst vor zu starkem apathischem Verhalten.

Vor einigen Minuten kam sie jedoch wie eine Furie angerast, stellte sich auf den Salatteller und verschlung einfach einmal ein Salatblatt. Spätestens jetzt kann man sicher sein, dass Isis nur etwas ängstlicher ist. Dies legt sich aber von Tag zu Tag. Wir sprechen hier von nicht einmal einer Woche, also alles gut.

Achso bevor ich es noch vergesse, lustigerweise erkennt man ein Angriffsverhalten daran, dass sich nicht wie bei den Leopardgeckos der Schwanz schnell bewegt, ein wenig wie bei einer Klapperschlange, sondern dass das Händchen gehoben wird. Ich kann Euch sagen, dies sieht absolut lustig aus. Als ob die Tiere einem gerade eine High Five geben würden.

Schlussbemerkung

Im Großen und Ganzen bin ich mehr als glücklich, wie aktiv die Tiere sind. Nun ist jedoch das absolut Wichtigste, dass es keine zwei Männchen geben wird. Dies würde nämlich richtig ungemütlich werden und notfalls auch einen Austausch bedürfen. Hoffen wir einfach mal, dass ich mit meiner, schon im Geschäft, aufgekommenen Einschätzung richtig liegen werde.

So sie warten bereits auf neuen Salat und etwas Möhre, ich werde also gebraucht !^^

Danke fürs Lesen und bis zum nächsten Mal.

MfG Tobi

calsportal.eu

Quelle (Bild): Eigenes Copyright

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