Liste an Serien 2018 (Update: 07.08.18 ; Bewertung zu “La Chalet”” hinzugefügt)

Hallo zusammen,

auch in diesem Jahr freue ich mich wieder auf ein richtig gutes Serienjahr. 2017 habe ich wirklich einige richtig starke Serien geschaut, und ich hoffe, dass dies 2018 ähnlich ausfallen wird.

Rückschau zu Serien 2018 (eigene Benotung: 1 – 5 Punkten)

La Chalet (4) (schon wieder eine französische Serie ; dieses Mal geht es um eine Hochzeitsgesellschaft, die jedoch nicht zur Ruhe kommt, da ein düsteres Geheimnis mit neuen Toden einhergeht ; mehr darf man zu der Story nicht verraten, auch wenn ich schon relativ früh Ahnung hatte, in was für eine Richtung die gesamte Serie verlaufen könnte ; wieder nur 6 Folgen je 55 Minuten, trotzdem nie langweilig ; es gibt nur eine Sache, die mich sehr gestört hat, dass nämlich immer zwischen den Charakteren aus der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her gesprungen wurde ; an sich sonst sehr solide, tolle Aufnahmen, interessante Charaktere und ein Ende, womit man zufrieden sein kann ; mal wieder kein Meisterwerk, die Zeit möchte ich trotzdem nicht missen)

Der Wald (4) (gerade als der neue Chef der hiesigen Polizei in einer französischen Kleinstadt in den Ardennen seine Arbeit aufnimmt, verschwindet eine Teenagerin ; mit Hilfe einer dort ansässigen Lehrerin, die damals als kleines Mädchen im Wald gelebt haben muss, sich jedoch an nichts erinnern kann, beginnt eine nervenaufreibende Suche ; dass die Lehrerin sogar immer mehr über ihre eigene Vergangenheit herausfindet ist nur Beiwerk ; eine solide gefilmte und gespielte Mini-Serie in Form von 6 Folgen je 50 + Minuten ; von Anfang bis Ende interessant, nie langweilig ; interessantes Ende ; wunderschöne Landschaftsaufnahmen hin und wieder ; eine Serie, die man sich anschauen sollte, aber nicht muss ; mehr Positives als Negatives am Ende)

Secret City (4) (eine etwas andere Polit-Thriller-Serie aus Australien ; ich merke immer wieder, wie gut es tut, mal andere Schauplätze als die USA zu haben ; klar verfolge ich US-Serien auch immer noch gerne, aber solch ein krasser Wechsel des Szenen-Bildes tut einfach nur gut ; eine sehr bekannte Reporterin deckt einen sehr verschlüsselten Komplott innerhalb der australischen Polit-Zentrale auf ; zu Beginn etwas behäbig, so wurde die Serie immer rasanter und das Ende, auch wenn ich es wenige Minuten vorher alles schon irgendwie wusste, war wirklich eine nette Abwechslung ; auch wenn die Serie auf einem Roman basiert und von daher schon eine gute Basis erhalten hatte, ist die filmische Umsetzung wirklich solide ; die Charaktere sind ziemlich interessant, einige mag man, einige nicht so, und irgendwie ist man als Zuschauer am Ende auch gut Teil davon, oder fühlt sich zumindest so ; eine nette Abwechslung und mit gerade einmal 6 Folgen unter 55 Minuten pro Folge schön zu bingen !)

The Fall (Staffel 3) (4) (ich konnte mir gar nicht genau vorstellen, wie man hier die Story weiterhin verlaufen lassen könnte ; haben sie sehr interessant umgesetzt, auch wenn die ersten beiden Folgen doch sehr lang gezogen wirkten ; gegen Ende hin fand ich es immer krasser und erinnerte mich immer mehr an die Serie Mindhunter, die für mich eines der Highlights des letzten Jahres darstellt ; Gillian Anderson aka Scully fand ich in dieser Staffel fast noch stärker, weil sie so unglaublich real und verletzlich wirkte ; eine ganz andere Aufmachung dieser Serie, aber mit einem Ende, mit dem ich sehr gut leben kann ; ein ordentlicher Abschluss einer starken Serie, die in so vielen Aspekten so eigen ist, was mir umso mehr gefällt ; ob es noch weitere Staffeln geben wird, weiß ich leider nicht)

Anne with an “E” (4) (basiert auf einem ziemlich bekannten Roman ; mal etwas ganz anderes ; ein kleines Mädchen im Kanada des späten 19. Jahrhunderts ; obwohl von Anfang an vielen Problemen ausgesetzt, schafft sie es, durch ihre ganz eigene Art nicht nur ihr direktes Umfeld zu begeistern ; wunderschöne Aufnahmen, eine in sich so nicht mehr im Bewusstsein liegende Welt ; eine Zeit, in der man Entertainment als Lesen eines Buches verstand ; ein wohltuender Blick zurück ; eine unfassbar starke kleine Schauspielerin, die sicherlich nicht älter als 15 Jahre ist ; einfach eine angenehme Abwechslung)

Sense 8 (Finale) (5, man sollte noch mehr Punkte verteilen dürfen) (wer diese Serie nicht kennt, dem ist eh nicht mehr wirklich zu helfen ; eine so unfassbar andere und spannende, emotionale und einfach großartige Serie findet sich nur selten ; ich zitiere einfach einmal meine auf Twitter verfasste Gedanken, die dies alles zusammenfassen: “ hat genau das Finale bekommen, was es verdient hat. Mehr Emotion, Botschaft und einfach Glücksgefühle hätte es nicht geben können. Wenn es wirklich so etwas wie eine Legacy einer Serie geben sollte, dann ist dies das beste Beispiel hierfür. Danke für diese Erfahrung !”

Safe (4) (auf den ersten Blick ein bloßer Krimi, aber später doch etwas mehr ; auch wenn die meisten Charaktere sich eher hinter der Story einreihen, so habe ich diese 8 Folgen doch sehr genossen ; es ist immer wieder erfrischend, wenn in kurzer Zeit, dafür prägnant und zielstrebig, der gesamte Inhalt zum Vorschein kommt ; gerade das Ende fand ich an sich wirklich mal interessant und anders ; für viele Zuschauer mag aber genau diese Aufschlüsselung unnötig und schwachsinnig erscheinen ; nicht nur wegen Michael C. Hall (siehe “Dexter”) eine Serie, die man sich mal “geben” kann, aber nicht unbedingt muss)

Tote Mädchen lügen nicht (Staffel 2) (5) (so sehr hatte man die Vorkommnisse in der ersten Staffel vergessen, und umso schneller war man wieder Teil davon ; ich war sehr skeptisch zu Beginn, gegen Ende hatte sie mich wieder genau dort ; diese Serie ist sehr hart, ich empfehle sie keinen jungen Zuschauern ; es ist nicht gerade einfach, von Vergewaltigung, Missbrauch, Drogenkonsum, psychischen Krankheiten und Ähnlichem die ganze Zeit zu hören und es auch zu Gesicht zu bekommen ; es ist nicht nur der Gerichtsprozess, der hier im Mittelpunkt steht, sondern auch die Sichtweise der Menschen, die für Hannah Baker noch in der ersten Staffel eher wie Schuld-Objekte angesehen wurden ; eine überragende Serie, die jedoch zutiefst unter die Haut geht und eben nichts für nebenbei darstellt)

Shameless (Staffel 7) (4) (nach der sechsten Staffel letztes Jahr nicht mehr so ganz den Bezug zu ; keine 2 Minuten geschaut, direkt wieder drin ; diese Serie schafft es für mich wie gar keine andere, einen perfekten Mix aus Humor, Drama und Action zu bieten ; diese Familie, gerade weil sie so abgefahren und total “durch” ist, muss man einfach mögen, nein sogar lieben ; auf Staffel 8 habe ich jetzt schon gut Bock drauf !)

Troja (3) (mir hat der Trailer vor einigen Wochen sehr gefallen ; an sich ist es keine schlechte Serie, allerdings gefällt mir die Darstellung teilweise überhaupt nicht ; im Gegensatz zu dem gleichnamigen Film vor ein paar Jahren sind mir die wichtigsten Figuren einfach nur unsympathisch, die Götter eingeschlossen ; einige Folgen verlieren sich irgendwie in bloße Nebenschauplätze, die man einzig nur so hinnehmen kann ; wirkliche Gänsehaut oder ein Mitgefühl für die Trojaner kam bei mir, wenn überhaupt erst, ganz am Ende auf ; man muss die Serie nicht sehen, man kann es aber ; nach Beendigung habe ich mich weder zufrieden, noch super gelangweilt gefühlt ; ist halt einfach so da, mehr nicht)

Requiem (4) (laut des Trailers hatte ich eine Serie erwartet, die auf Grusel und vielleicht sogar Horror ausgelegt sein könnte ; am Ende kam vieles ganz anders, womit ich jedoch gut leben kann ; die in Wales spielende Serie hat hierbei als Hauptthematik, dass sich die Mutter einer Cellistin, die sich zu Beginn noch normal verhält, auf einmal das Leben nimmt ; es scheint so, als hätte sie dies nicht rational entschieden, sondern wäre irgendwie dahin gedrängt worden ; um diesem Rätsel auf die Spur zu kommen, und auch ihrer eigenen Vergangenheit, reist die Tochter, die eigentliche Protagonistin, nun von London nach Wales ; gerade die Hauptdarstellerin hat mir sehr gut gefallen ; das teilweise eher düstere, aber nie gefährlich wirkende, Setting hinterlässt ebenfalls einen sehr starken Eindruck ; das Finale war interessant, aber auch etwas “too much” für mich)

Bad Banks (5) (für mich die beste deutsche Serie seit Dark ; wenn man wissen möchte, zu was deutschsprachige Schauspieler bei einem sehr guten Drehbuch, auch in Kooperation mit ZDF und Arte, in der Lage sind, muss man sich diese Serie anschauen ; inhaltlich geht es um die Auswirkungen, beruflich und privat, Beteiligter des berüchtigten Bankensystems ; viele Figuren wird man nicht verstehen, einigen wird man sogar richtig konträr begegnen, allerdings kommt zu keinem Moment Langeweile auf ; nicht zuletzt aufgrund der grandiosen finalen Folge keine Überraschung, dass eine zweite Staffel wohl kommen wird ; noch nie zuvor habe ich Tobias Moretti so dermaßen widerlich erlebt ; für mich die neue Bench Mark für neue deutsche Serien ; Dark war grandios, schauspielerisch ist Bad Banks noch eine ganze Ebene besser ; unbedingt anschauen, im Moment noch in der ZDF-Mediathek umsonst abrufbar !)

Collateral (4) (was auf den ersten Blick wie ein bloßer Krimi aussieht, 4 Folgen je ca. 1 Stunde, ist am Ende doch so viel mehr ; lange nicht mehr so viele aktuelle und auch heikle Themen in einem spannenden Setting erlebt ; gerade London als Schauplatz und wirklich gute Schauspieler, wie Carey Mulligan, die ich bereits im Nachfolger von Wall Street extrem gut fand, runden dies alles gut ab ; vielleicht kein absolutes “Must See”, allerdings schön kurzweilig, nie langweilig und von der Botschaft her bedeutsam ; habe die kurze Phase sehr genossen)

Seven Seconds (5) (eine eher schwer verdauliche Serie ; dabei geht es nicht nur um einen tot am Boden liegen gelassenen afro-amerikanischen Jungen, sondern auch um die Entwicklungen der Betroffenen danach ; nicht nur aufgrund der Frage von Rassismus und Diskriminierung sehr wichtiges “Must See” ; Story top, Schauspieler absolute Spitzenklasse, Score überragend, ganz wichtige Message, vor allem in unserer Zeit, nicht nur auf die USA ausgelegt ; diese Serie sollte man schauen, aber nur wenn man dieser auch genug Zeit und Geduld einräumt, nur dann wird sie so wirklich stark ; nach dem Teaser und Trailer kein bisschen enttäuscht, ganz im Gegenteil !)

Everything sucks (4) (viele bezeichnen diese Serie als “Stranger Things” im 90er-Setting ; meiner Meinung nach trifft es dies nicht so ganz ; es gibt hier kein unheimliches Wesen und sehr abgefahrene Gestalten, sondern eher den Blick auf einen relativ normalen Alltag von Teenagern in der High School ; da jedoch der Cast, besonders die jungen Schauspieler, so wirklich stark ist, lässt einen die Hintergrundgeschichte der meisten Darsteller so gar nicht kalt ; ich würde es ein wenig sowohl als “Coming of Age” als auch “Feel good”-Serie bezeichnen ; kein unbedingtes Muss, aber eine schöne Serie um sich etwas an die 90er-Jahre zu erinnern und trotzdem noch andere Aspekte zu erfahren)

How to get away with murder (Staffel 3) (4) (nach einer langen Pause, bestimmt 1 bis 2 Jahre, habe ich einfach einmal wieder hereingeschaut ; Staffel 1 fand ich überragend, Staffel 2 naja ging so, viel zu viel an “case of the week”-Folgen ; Staffel 3 ist meiner Meinung nach wieder eine klare Steigerung, da auf das vertraut wird, das diese Serie einfach kann, nämlich zwischenmenschliche Beziehungen und ein klarer roter Faden als Hauptgeschichte ; die letzten Folgen waren extrem stark ; war wirklich wieder eine schöne Erfahrung, Staffel 4 kann gerne schon bald im deutschsprachigen Raum erscheinen !)

Marseille (Staffel 1 und 2) (4) (Staffel 2: etwas verwirrend im Vergleich zur ersten Staffel ; einige komische Story-Stränge, die teilweise nicht so wirklich spannend waren ; die Charaktere, zumindest einige davon, wurden jedoch immer besser und vielschichtiger ; auch das Ende gefällt mir ziemlich gut ; nicht ganz so stark wie die erste Staffel, aber auf ähnlichem Niveau, darum auch hier 4 von 5 Punkten)

(Staffel 1: nach den zwei eher auf Krimi ausgelegten Serien (siehe La Mante und Glacé) befinden wir uns hier eher in einem “House of Cards”-Setting ; so handelt der Plot die meiste Zeit davon, dass der amtierende Bürgermeister der Stadt nun von seinem Stellvertreter extremst enttäuscht und sogar in der Wahl herausgefordert wird ; man muss Gérard Depardieu nicht immer mögen, in dieser Serie gefällt er mir als eher älterer und sehr auf Kontrolle ausgelegter Bürgermeister extrem gut ; die Serie hat nun nicht die krassen Story Twists auf Lager und brilliert auch nicht unbedingt durch Originalität, dennoch langweilt man sich zu keiner Zeit ; kein Meisterwerk, aber schon ganz ordentlich)

Altered Carbon (5 ; eher mehr als das) (ein absolutes Meisterwerk ; vielleicht noch sehr undurchschaubar zu Beginn, nur nicht mehr gegen Ende ; je mehr Folgen bereits vorbei sind, desto eher versteht man das große Ganze ; neben der schon fast wie in einem Krimi stattfindenden Verbrecherjagd steht die philosophische Frage, was Mensch sein ausmacht schon fast im Mittelpunkt ; Schauspieler top besetzt, Synchronisation absolute Spitzenklasse, Setting unbeschreiblich stark und Story nicht von unserer (aktuellen) Welt ; unbedingt anschauen !!!)

Glacé (5) (meine zweite französische Serie auf Netflix ; auch wenn die Spannung, wer der Mörder sein könnte, am Ende nicht vergleichbar mit La Mante ausfällt, so ist es dennoch eine durchweg sinnvoll gestrickte Geschichte ; die Charaktere sind sehr vielschichtig, die Dialoge teilweise wirklich stark und auch die deutschen Synchronstimmen passen viel besser ; besonders das Setting in den Pyrenäen gefällt mir extrem gut, einfach nur herrlich dieser Schnee ; eine wirklich gelungene Serie, die zwar an der 5 von 5 Punkten kratzt, es am Ende aber doch irgendwie verdient hat !)

La Mante (5) unfassbar spannender Krimi, der einem nur wenig Zeit zum Atmen lässt ; eine Serienmörderin soll bei der Suche nach einem Trittbrettfahrer helfen ; dabei verlangt sie jedoch die Zusammenarbeit mit ihrem Sohn ; alleine schon die wirklich schwierige Beziehung und die Tatsache, dass keiner hinter dieses Geheimnis an sich kommen darf, erschwert eine an sich schon sehr gefährliche und unheimliche Ermittlung ; schauspielerische Performance richtig stark, unglaublich starkes Drehbuch, richtig gute Dialoge und ein ganz anderes Setting in Frankreich macht diese Serie zu einem echten “Must See” meinerseits)

American Vandal (5) (auf den ersten Blick einfach nur eine Mockumentary, in der es um die Suche nach der Wahrheit geht ; zu Beginn denkt man, dass alles nur auf vulgäre Ausdrücke und Penis-Bilder ausgelegt ist ; zum Ende der Serie wird man jedoch verstehen, dass sich hinter all dem Humor auch eine wahre Message versteckt ;sehr hochwertig produziert, unglaublich gute Schauspieler, super Plot und ein tolles Ende ; kann Staffel 2 nicht abwarten ; unbedingt anschauen !)

The People v. O. J. : American Crime Story (5) (wenn man nicht wüsste, dass dies alles so passiert ist, dann wäre es wirklich Hollywood at its best ; wirklich, ohne zu übertreiben, man wird  in diesen so wirklich krassen Fall  hineingesaugt; nicht nur aufgrund der überragenden schauspielerischen Leistung von Cuba Gooding Jr., David Schwimmer, John Travolta und noch einigen anderen ein absolutes “Must See” ; diese Serie lässt einen nicht kalt, da man einfach wissen möchte, wie es ausgegangen ist ; einfach nur hochwertig !)

The End of the Fucking World (4) (es geht um zwei eher nicht einfache Charaktere, die aus einem ganz bestimmten Grund, einen Roadtrip durch UK unternehmen ; der 17-jährige Junge, James, fühlt sich dabei von Beginn an als Psychopath, und fantasiert über den Mord an Alyssa, einem ebenfalls eher schwierigen Mädchen in seinem Alter ; beide eint jedoch ein im späteren Verlauf ernstes und dunkles Ereignis ; an sich eher als Dark Comedy zu verstehen, später jedoch immer mehr tragische und traurige Momente ; kein Meisterwerk, aber gute schauspielerische Leistung und einige wirklich starke Dialoge)

Rückschau zu Serien 2017 (eigene Benotung: 1 – 5 Punkten)

Designated Survivor (5) (förmlich verschlungen ; schön, einen klaren Gegensatz zu “Jack Bauer” aus “24” mal sehen zu können ; nun als Präsident der USA und nicht mehr als nur auf den Zweck ausgelegter CTU-Agent ; habe sie einfach verschlungen, aber fast 20 Folgen sind definitiv zu viel, 12 hätten gereicht ; aktuell bei Staffel 2, die auch hier so einige Filler-Folgen leider bietet, trotzdem noch alles sehr hochwertig)

The OA (5), wenn es gehen würde sogar 7) (für mich die krasseste und unerwarteste Erfahrung auf Netflix, immer noch richtig geflasht ; man lernt erst später, worum es eigentlich geht ; das Thema Nahtoderfahrungen ist nur der erste Hinweis, aber eben nicht mehr ; das Ende von Staffel 1 ist einfach so übel, ob nun positiv oder negativ, muss ja jeder für sich wissen)

Sense 8  (5) (auch viel zu spät geschaut, wie schon bei “The OA” ; einfach eine tolle Serie, von der ich glaube, dass es gar nicht einmal so um die übernatürliche Komponente geht, sondern mehr um das Kollektiv dieser Personen, die überall auf der Welt verstreut sind, und was dies mit deren Leben macht)

Atypical (4) (eine schöne Serie, bei der es eben nicht nur um einen autistischen 18-jährigen Jungen geht, sondern auch um die Frage, wie das Umfeld damit umgeht, in dem Falle besonders die Familie)

Tote Mädchen lügen nicht (5) (so eine krasse Serie, da es hier um Selbstmord geht, der sogar explizit am Ende gezeigt wird ; sie ist jedoch so viel besser, als man denken sollte)

Ozark (4) (es scheint eigentlich nur um Geldwäsche zu gehen, allerdings wird daraus weitaus mehr ; ich fand die Serie wirklich stark, auch wenn sie teilweise stark kritisiert wurde)

Black Mirror (5) (eine Mischung aus recht guten, guten und herausragenden unabhängigen Folgen zu den Themen Menschheit, Zukunft und Technologie ; gerade die vierte Staffel war unfassbar stark)

Mindhunter (5) (noch nie war es so spannend, einem Serientäter in einem Hochsichtsheitsgefängnis beim Essen zu zu schauen ; das Wort des Profiling und der Begriff des Serienmörders war noch nie so spannend wie in dieser Serie)

Manhunt: Unabomber (5) (eigentlich eine wirkliche gefährliche Person, trotzdem ermöglicht diese Serie einen darüber hinausgehenden Blick auf diesen ; für mich zum Ende des Jahres hin eine absolute Überraschung)

The Killing (5) (ich habe diese Serie förmlich verschlungen ; gerade die ersten beiden der vier Staffeln sind extrem stark ; es geht dabei nicht nur um Ermittlungen zu einem Mordfall, sondern auch um die beiden Detectives und ihr Leben selbst)

House of Cards (Staffel 5) (4) (kein Vergleich mehr zu den ersten drei Staffeln ; ja die Serie ist immer noch sehr stark und interessant, allerdings kann ich mir so langsam auch gut mal House of Cards ohne Francis Underwood vorstellen ; irgendwie zu viel Stillstand das Ganze)

Stranger Things (Staffel 2) (5) (ich dachte nicht, dass man das Feeling und die Einzigartigkeit aus Staffel 1 übernehmen kann ; dieser Serie ist es sogar gelungen, hier sogar noch eine Steigerung zu erzielen ; kann Staffel 3 gar nicht mehr abwarten !)

Narcos (Staffel 3) (4) (eine sehr gute Serie über die Drogenkartelle in Kolumbien in den vergangenen Jahrzehnten ; ohne Escobar ist es jedoch weitaus schwieriger ; Staffel 3 ist jedoch trotzdem sehr spannend, und verspricht so manchen Nervenkitzel (Stichwort Friseur)

The Fall (beide Staffeln) (5) (zum Beginn eher etwas ratlos ; nach Ende der zweiten Staffel komplett fertig mit den Nerven ; wie man einen solch gefährlichen Menschen so interessant und facettenreich darstellen kann, einfach ein Genuss ; Gillian Anderson aka Scully aus Akte X fand ich noch nie so gut wie in dieser Serie, einfach nur grandioses Schauspiel ; auch das Setting Nordirland ist einfach einmal eine nette Abwechslung zu all den US-Settings)

Last Kingdom (Staffel 2) (4) (einfach eine richtig gute und spannende Serie, die zu Zeiten der Winkinger und des alten Englands spielt ; fand Staffel 1 schon richtig interessant, Staffel 2 wurde fast noch besser ; Staffel 3 kann gerne kommen ; nichtsdestotrotz kein Meisterwerk)

Star Trek Discovery (4) (läuft noch, von daher noch keine abschließende Bewertung ; auch wenn diese Serie, wie der scheinbare Trend in diesen Tagen, nicht nur Anhänger hat, für mich seit Jahren mal wieder ein guter Grund, dem Star Trek-Universum eine Chance zu geben ; man ist auf jeden Fall nie gelangweilt, und möchte gerne wissen, wie alles weiterhin verlaufen wird ; eigentlich war ich mit Star Trek schon lange durch, von daher Hochachtung ; in einigen Wochen geht es wöchentlich mit einer Folge weiter)

Der Nebel (3) (zu Beginn noch ganz zufrieden ; in der Nachbetrachtung leider, bis auf wenige Ausnahmen, nicht mehr als Durchschnitt ; könnte auch fast eine 2 sein, aber das Positive überwiegt dann doch noch etwas)

Fargo (Staffel 3) (5) (Staffel 1 bis jetzt mein Highlight ; Staffel 2 war trotzdem extrem gut ; Staffel 3 vielleicht die abgefahrenste Staffel mit einem mega interessanten und tiefgründigen Ende ; Staffel 4, I´m ready !)

Dark (5) (für mich die beste deutsche Serie im letzten Jahr ; beim Betrachten des Trailers dachte ich an ein Stranger Things im deutschen Setting, allerdings ist es dies nicht einmal im Ansatz ; diese Serie hat einige Stärken und Schwächen, die es anzusprechen gilt ; für mich war es jedoch eine wirklich unerwartete komplett andere Geschichte, die man so gar nicht ansprechen sollte, zu viel Spoilergefahr ; unbedingt anschauen !)

The Sinner (4) (den Trailer fand ich damals schon extrem stark ; nach Erscheinen, direkt durchgeschaut ; zu Beginn hat man wirklich absolut keine Ahnung, um wes es gehen würde ; das Ende ist eher unerwartet, aber noch ganz ok ; eine wirklich gute Schauspielleistung von Jessica Biel ; ein Meisterwerk ist es jedoch nicht geworden)

The Returned (4) (eine recht spannende Serie, mit einigen Mystery-Elementen ; Menschen die tot sind, und wieder erscheinen ; das Ende fand ich jedoch eher schwach, da hätte ich mir mehr von versprochen ; Staffel 2 kann man sich geben, muss man aber nicht)

The Americans (schaue ich gerade) (4) (Stand jetzt schon sehr stark, Staffel 1 läuft noch ; wenn sich das Niveau in den drei darauffolgenden Staffeln verstärkt, dann kann es sogar noch eine 5 werden ; noch nie fand ich das Thema russische Spionage in den USA während des Kalten Krieges so glaubhaft und interessant wie in dieser Serie ; so langsam verstehe ich den Hype um die Serie ; endgültiges Urteil bleibt jedoch erst noch aus)

Fuller House (Staffel 2) (3) (ist einfach netter Humor für ein Zwischendurch ; im Großen und Ganzen jedoch auch ziemlich belanglos, kann man nebenbei mal laufen haben, mehr Aufmerksamkeit braucht es dann jedoch nicht ; Staffel 3 hole ich noch nach, allerdings auch hier kein Muss)

Travelers (bis Mitte Staffel 1) (3) (ich habe der Serie echt eine Chance geben wollen, allerdings war es mir irgendwie nur noch zu doof ; die Serie ist nicht so schlecht, aber irgendwie hat sie mich auch gar nicht abholen können ; nach einer Pause vielleicht, gerade im Hinblick auf die neue Staffel 2, mal wieder reinschauen ; denke aber eher nicht, dass ich sie mir lange antun werde, dafür gibt es zu vielen guten Kram)

Trolljäger ((bis Mitte Staffel 2) (5) (noch nicht ganz durch ; einfach eine nette und spannede Zeichentrickserie, die gar nicht so kindlich daherkommt ; coole Charaktere, super Settings, hochwertiges Design , eine Folge je 25 Minuten ; gibt fast nichts Besseres, um nebenbei einfach eine Serie laufen zu haben, die viel Spaß bereitet ; wird am Ende wohl eine 5 von 5 bleiben ; coole Serie !)

Noch übrige Serien 2018 (unterschiedliche Gewichtung: 1 – 5 ; 5= Must See ; 1= kein Bedarf)

Netflix

 

Marcella (4)

Bates Motel (4)

Der Wald (4)

Broadchurch (5)

Kiss me first (4)

Unsolved (5)

Le Chalet (4)

Colony (5)

Lost in Space (4)

 

Happy Valley (4)

Retribution (5)

Queen of the South (4)

Wanted (4)

Trepalium (4)

Mr. Sunshine (5)

Stranger (4)

Erased (4)

Bad Guys Vile City (4)

Gab-Dong (4)

Amo (4)

Re:Mind (5)

Chosen (4)

Octb (4)

The Investigator (5)

Fallet (4)

Hostages (4)

Saints & Strangers (3)

Ingobernable (4)

Rebellion (4)

Godless (5)

Norsemen (3)

Better Call Sall (3)

Riverdale (4)

Black (4)

Touch (5)

Mad Men (4)

Stranger (4)

London Spy (4)

American Odyssey (5)

The Break (4)

 

The Lizzie Borden Chronicles (4)

Fauda (5)

Residue (3)

Scream (4)

The Ranch (4)

River (4)

Aquarius (5)

The Bridge (4)

The Indian Detective (4)

Nobel (5)

Shot in the Dark – Im Kampf um die perfekte Story (4)

Greenleaf (4)

Slasher (3)

Wermut (5)

 

Peaky Blinders (3)

Guilt (4)

Dirk Gentlys Holistische Detektei (5)

Hemlock Grove (3)

Crossing Lines (4)

Broadchurch (4)

El Chapo (4)

Marella (4)

Bates Motel (5)

Erased (5)

Suburra (5)

Alias Grace (5)

The Expanse (4)

 

Marco Polo (3)

Frontier (4)

Bloodline (3)

Last Chance U (3)

Das Römische Reich: Eine blutige Herrschaft (2)

Paranoid (3)

Orphan Black (3)

Outcast (3)

Penny Dreadful (3)

3% (4)

 

Glitch (3)

Between (4)

Berlin Station (5)

Gypsy (5)

Helix (3)

Sherlock (5)

Acsension (4)

White Collar (5)

Suits (5)

Van Helsing (2)

Awake (4)

So, was habt Ihr sonst noch so für Tipps ? Ich bin gespannt.

MfG Tobi
calsportal.eu

Quelle (Bild; frei zugänglich): Pixabay

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