Homeland Staffel 7 – Persönliche Review – Folge 1 “Enemy of the State” (Originale US-Version auf iTunes)

Hallo zusammen,

so, nun ist also schon wieder gut ein Jahr vergangen und endlich ist auch Homeland wieder am Start. Das Ende der letzten Staffel war ja schon ziemlich krass und man war schon gut fertig mit den Nerven. Wer nun glaubt, dass sich dies in der neuen Staffeln ändern könnte, der muss sich nur die erste Folge von Staffel 7 anschauen. Es wird nicht einfacher, leichter, freundlicher, es bleibt übel !

Ich freue mich wirklich, ähnlich wie bei Game of Thrones, jetzt wieder sehr auf den Montag. Homeland ist für mich einfach eine unbeschreibliche Serie und ich kann es kaum erwarten, wieder zig Theorien anzustellen und mitzufiebern. Homeland bleibt Homeland, hoffentlich auch auf die gesamte siebte Staffel ausgelegt.

Sicherlich sind die in den nächsten Wochen aufkommenden persönlichen Recaps vor allem an Leute gerichtet, die genau wie ich gerade die aktuelle Staffel, z.B. auf iTunes, in der Originalversion jeden Montagabend schauen. Auf die deutsche Version im Free TV werden wir wohl noch einige Monate warten müssen. Generell gefallen mir aber die Stimmen der Protagonisten sowohl im Englischen als auch im Deutschen wirklich richtig gut.

Ich werde versuchen, diese Recaps jeden Dienstag, also kurz nach Ausstrahlung, zu schreiben, damit es noch so frisch wie irgendwie möglich ist.

Viel Spaß damit !

Homeland Staffel 7: Folge 1 (“Enemy of the State”)

Allgemein

  • man kommt so fast gar nicht zum Durchatmen
  • die Geschehnisse rund um President Keane und Carrie Matthison sind überhaupt nicht vergessen
  • es geht direkt los, nicht viel Zeit zum Nachdenken, geht einfach direkt in die Vollen
  • auch wenn man schon lange, über die gesamte Pause, kein Homeland mehr gesehen hat, so ist man direkt wieder drin
  • Carries Art lässt einen als Zuschauer überhaupt nicht kalt und es fühlt sich alles so an, als hätten wir nur wenige Stunden überhaupt warten müssen
  • ich erwarte sehr viel von dieser Staffel, mindestens bitte auf dem Niveau von Staffel 5 und 6 !

Inhalt

  • Carrie und President Keane haben so gut wie gar nichts mehr miteinander zu tun
  • das ist eigentlich noch gelinde gesagt, denn Carrie, dies merkt man vor allem später, fühlt sich fast schon unter konstanter Beobachtung
  • sie lebt zwar wieder bei ihrer Schwester, allerdings merkt man als Zuschauer schon sehr früh, dass hier keine echte Harmonie aufkommen kann
  • zu sehr ist Carrie von Elizabeth Keane einfach nur enttäuscht und denkt nur daran, wie es möglich erscheinen könnte, Saul Berenson aus dem Gefängnis zu bekommen
  • Saul ist nur einer von wenigen (darf man hier Regime-Kritiker sagen ?), gegen die extrem hart vorgegangen wird
  • schon diese Entwicklungen lassen eine sehr düstere und sehr ernste kurzfristige Auslegung innerhalb der USA vermuten

Carrie Mathison

Wieder vereint mit ihrer Schwester ?

  • nach den unbeschreiblichen Handlungen in Staffel 6 befindet sich Carrie nun nicht mehr in New York City, sondern Washington D.C.
  • auch wenn ihr Verhältnis schon immer relativ angespannt war, dennoch auch in gewisser Art und Weise liebevoll, so sieht es jetzt nicht gerade anders aus
  • ja, Carrie darf in dem Hause unterkommen, nur merkt man als Zuschauer schon sehr schnell, dass dies eher einen Übergang darstellt, als eine wirklich langfristige Lösung
  • man freut sich als Zuschauer zwar sehr darüber, dass Carrie nun, gerade nach dem Tod von Peter Quinn, nicht mehr alleine ist, allerdings sollte man nicht zu viel erwarten
  • es wird nicht lange dauern, dann wird Carrie dieses so oft erhoffte Zuhause sicherlich wieder verlassen, oder verlassen müssen !
  • nichtsdestotrotz macht es im Moment noch Spaß, mal keine komplett traurige und wieder zu Teilen auch depressive Carrie zu Gesicht zu bekommen

Ihre neue Aufgabe, Saul und all die unschuldigen Inhaftierten zu befreien

  • wenn man nun glaubt, dass Carrie von Politik und ihrer vorherigen Arbeit nichts mehr wissen möchte, so irrt man doch sehr
  • schon sehr bald trifft sie sich mit einem Senator, der einen FBI-Angestellten, der in gewisser Weise auspacken möchte, nun schützen solle
  • ja, die Gefahr, die von President Elizabeth Keane ausgeht macht auch Carrie Angst, nur, und so erinnert man sich schnell, fühlt sie auch eine gewisse Mitschuld
  • nur durch ihre Hilfe konnte Frau Keane überleben und am Ende ins Amt geraten, ohne sie wäre dies nie möglich gewesen
  • Carrie will nicht aufgeben, nur weiß sie auch ganz klar, was hier alles auf dem Spiel steht
  • darüber hinaus zeigt sie ihre Abneigung gegenüber der neuen Regierung selbst vor der Familie ihrer Schwester, als ob sie ihre ganze Wut und auch Enttäuschung regelrecht herausschreien wollen würde !

Saul Berenson

Noch im Gefängnis, aber nicht mehr lange ?

  • noch befindet sich Saul zwar im Gefängnis, aber es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein
  • Saul ist für President Keane extrem wichtig, da sie mit ihrer so harschen Haltung aufpassen muss, dass sie nicht zu sehr in die Richtung einer autoritären Herrschaft abrücken würde
  • er selbst fühlt sich nicht nur zu Unrecht inhaftiert, sondern sieht dies auch in einem viel größeren Umfang
  • wenn er schon unschuldig hier verweilen muss, so gibt es noch Hunderte andere, was ihn sehr traurig und zornig stimmt
  • auf jeden Fall wird er, dies kann man jetzt schon festhalten, seine neue Rolle als Nationaler Sicherheitsberater der Präsidentin schon bald inne haben, ob mit Hintergedanken oder nicht
  • es wird auch durch seine Person eine sehr unschöne Zeit für President Keane, dies ist jetzt schon so gut wie sicher !

President Elizabeth Keane

Nun rechnet sie also ab ? Ist der General erst der Anfang ?

  • in Staffel 6 hat Elizabeth Keane sich so dargestellt, dies hat man auf jeden Fall als Zuschauer lange so verstanden, dass sie eine Art Neuanfang und eine Besserung der politischen Lage ausmachen könnte
  • nun, nicht erst seit dem Ende von Staffel 6, wissen wir also, dass sich aus der Wut auf die Kollaborateure des Hinterhalts und auch Putsches eine Generalverurteilung ablesen lässt, so traurig sich dies auch anhören mag
  • Elizabeth Keane spircht sogar auch von Todesstrafe und versteht ganz Salopp gesagt “keinen Spaß mehr”
  • dabei schreckt sie auch nicht davor zurück, ihre engsten Vertrauten auf deren Fehler anzusprechen bzw. diesen klar eine Abstufung anzudrohen
  • es scheint immer mehr um Rache zu gehen, als um, wie sie es oft beschreibt, Gerechtigkeit !
  • es ist somit als Zuschauer auch nicht wirklich die absolute Überraschung, dass nun sogar der General im Gefängnis den Tod findet, auch wenn er eigentlich auf lebenslange Haft verurteilt worden ist
  • was nun mit ihrem vielleicht größten Widersacher, dem zu Teilen echten Drahtzieher, Brett O´Keefe (“Real Truth”-Internetsendung) passieren könnte, will man vielleicht gar nicht erst sich vorstellen müssen

Schlussbemerkung 

  • an sich kann man also von einem wirklich starken Einstieg sprechen
  • im starkem Gegensatz zu dem Beginn der vorherigen Staffel kommt das “Homeland”-Feeling schon extrem früh auf, was einen als Zuschauer sowohl begeistert als auch abschreckt, auf die Story ausgelegt !
  • ich freue mich auf jeden Fall auf die zweite Folge am Montag, und natürlich auf den nächsten Blogeintrag einen Tag später
  • somit danke fürs Lesen und bis nächsten Dienstag !

MfG Tobi

calsportal.eu

Quelle (Bild ; frei zugänglich): pixabay

 

About Tobi

Self-made logo

Leave a Reply